Achtziger
Campus
Erstes Mal
Klimapolitik

Die erste Sendung mit der Maus

Geboren wurde die Maus 1971, in einer Zeit also, als Fernsehen für Kinder bei progressiven Pädagogen als ungesund galt. Die Maus-Mutter heißt Isolde-Schmitt-Menzel, ihr Papa, der Zeichner, Friedrich Streich. Bereits seit zwei Jahren gab es da das politische Magazin Lach- und Sachgeschichten. Der »Maus-Macher« Armin Maiwald erzählt: »Ja, damals hieß es: Ihr verschönt die Umwelt, ihr versoßt die mit Musik, ihr zeigt nicht die ausgebeuteten Massen. Den Linken waren wir zu rechts, den Rechten zu links. Sie können sich jeden Vorwurf der Welt ausdenken, wir haben ihn bestimmt um die Ohren gekriegt!«. Nicht von uns: Denn vor der Sendung mit der Maus haben wir ja noch geglaubt, die Fischstäbchen wachsen im Kühlschrank! Schön auch die völkerverbindende Schlußsequenz: »Schnierküügo drischnika mischranitzko MAUS. Das war serbokroatisch!«

Gerald Fricke/Frank Schäfer: Für alles gibt’s ein Erstes Mal.

Area Verlag, Augsburg 2006.
Hardcover, 320 S.

ISBN 3-89996-712-7

"Der Klassiker des unnützen Wissens als erweiterte Neuausgabe!"

Originalausgabe: Hoffmann und Campe, Hamburg 1999

ISBN 3-455-10387

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